Historie - CSD Bregenz PRIDE

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Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass nicht in Vergessenheit gerät, warum wir überhaupt den Christopher Street Day feiern, was der Ursprung all dessen ist, was wir heute weltweit unter Gay Pride, Regenbogen- oder eben Christopher Street Day Paraden kennen:

Alles nahm seinen Anfang in einer Straße in New York Ende der sechziger Jahre. Die Christopher Street im New Yorker Greenwich Village. Als dort, wie so oft bereits davor, Homosexuelle, Transsexuelle, Drag Queens, ja einfach Männer und Frauen die anders lieben, einmal mehr durch die Polizei während einer Razzia in der LGBTIQ+Bar "Stonewall Inn" schikaniert, diskriminiert, beleidigt und gedemütigt wurden, erhoben sie sich 1969 in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni gemeinsam gegen die Polizeigewalt und wehrten sich erstmalig in größerem Stil gegen die Art und Weise, wie sie behandelt wurden. Sie gingen in der Folge mehrere Tage lang auf die Straßen und demonstrierten sichtbar und lautstark gegen ihre Diskriminierung.

Diese Demonstrationen wurden zu einem Aufbegehren gegen die Unterdrückung, Diskriminierung und Gewalt, gegen Ausgrenzung und Ungleichbehandlung von LGBTIQ+, aus denen schließlich eine weltweite Bewegung mit Demonstrationszügen, Paraden, Festen und Partys in beinahe sämtlichen größeren Städten der Welt entstand.

LGBTIQ+ Bewegungen über den gesamten Globus feiern, in Anlehnung an die Ereignisse in New York, bis heute jedes Jahr den Monat Juni als den sogenannten "Pride-Monat".

Bis ins Jahr 2016 gab es aber in Vorarlberg keine derartigen öffentlichen LGBTIQ+ Demonstrationen oder Paraden. Es gab zwar schon seit einiger Zeit Partys und sogar ein Festival am See, aber nie zuvor gab es eine bunte Regenbogenparade mitten im Herzen der Landeshauptstadt!

Mara Gabriel von der "aktion kritischer schüler_innen Vorarlberg" (aks) ergriff, nach dem schrecklichen Attentat vom 12. Juni 2016 auf den Schwulenclub "Pulse" in Orlando (USA) mit 49 Toten und mindestens ebenso vielen Verletzten, im Juni 2016 kurzfristig die Initiative und begann auch in der Landeshauptstadt Vorarlbergs, in Bregenz die historisch erste Regenbogenparade gemeinsam mit Sven Alexander Hofer (Obmann Verein Vielfalt) zu organisieren.

Mit gerade einmal drei Wochen Vorlaufzeit gelang es, mit Hilfe mehrerer Vorarlberger LGBTIQ+ Organisationen sowie unterstützender politischer Parteien, eine Regenbogenparade zu realisieren, die von mehr als 250 Menschen besucht wurde:

Ein sensationeller Start für die Sichtbarkeit der Vorarlberger Vielfalt!



Im September desselben Jahres organisierte Sven A. Hofer ein Treffen verschiedener LGBTIQ+ Organisationen. Als zukünftige Organisationsbasis für die Veranstaltungen rund um den Christopher Street Day in Bregenz wurde der "Verein CSD Bregenz - Verein zur Förderung von Akzeptanz und Toleranz gegenüber und innerhalb der Queer-Community" von Mara Gabriel und Sven A. Hofer gegründet.



"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt
und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."


Für diese Freiheit setzen wir uns gemeinsam ein.
Für gleiche Rechte gehen wir gemeinsam auf die Straßen.
In Würde feiern wir gemeinsam unseren Stolz, Mensch zu sein.
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